Bericht aus der Elgger Zeitung vom 24. Juli 2004

FRIBISSIMO IN ELGG

Das Military-Gelände Hohbühl bei Paul Weier’s Reitsportzentrum Elgg war für einen Sonntag lang die Hochburg für Freibergerpferde. Bei herrlichstem Sommerwetter wurde auch dem zahlreich erschienenen Publikum fröhlicher Sport und Spass im Freizeitbereich gezeigt.

Die Organisatoren Bruno Isliker und Urs Grüebler haben mit der ersten Austragung dieses Gelände-Plausches eine mögliche Lücke im Prüfungsangebot für Freizeitpferde geschlossen. 80 startende Kaltblüter bewiesen, dass die Kombination von Geschicklichkeitsspielen, Naturhindernissen und zügigen Galoppstrecken begeisterten Anklang gefunden hat. Das grossartige Helferteam unterstützte Reiter wie Pferde bei ihren vielfältigen Aufgaben im Parcours. Wie immer bei solchen Übungen waren eher Geduld, eine ruhige Hand, Ausdauer, Zuspruch und Schenkelhilfen gefragt als wilde Zügelführung und ehrgeiziger Ansporn.

Freiberger sind klar im Kopf

Vom Charakter und Temperament der Pferde konnten sich nämlich alle Zuschauer überzeugen, als einige Reiter zwar aus dem Sattel zu Boden rutschten, die nervenstarken Freiberger aber entweder stehen blieben oder sich davon machten, um genüsslich im saftigen Gras zu schnausen, bis der Reiter wieder aufstieg.

Pferde sind bekanntlich Langstreckentiere, trotzdem ging einigen Fribi’s mangels

Kondition die Puste aus – auch etlichen Reitern übrigens. Hier könnte man vielleicht mit zwei Zeitmessungen eine korrektere Endzeit realisieren. Sympathisch war jedenfalls, dass gleich nach dem Zieldurchritt jeder Teilnehmer seinen Bändel erhielt, die Pferde Belohnungskarotten bekamen und genügend Wasser und Schatten zur Verfügung stand.

Schauprogramm WOK-Trophy

Viel Humor bewies das OK mit der Sondereinlage über Mittag. Was im Programmheft schon bildlich als Gaudi angepriesen wurde, war in Tatsache ein noch viel grösserer Spass! Mit sehr viel Feingefühl galoppierten Reiter im Seilschlepp mit einem mutigen Kollegen in einer wok-ähnlichen Pfanne sitzend – vom Publikum frenetisch angefeuert – den Hang runter und wieder hoch. Einige einsatzfreudige Funktionäre zeigten diesen Parcours unter dem begeisterten Jubel der Zuschauer. Es muss wohl nicht extra erwähnt werden, dass die Jugend zwar sekundenmässig gewann, die Freude aber bei allen gleich war – sogar beim Sieger der mittleren Kategorie, der eine solche Fahrt vom Speaker in Aussicht gestellt bekam und sie auch lachend annahm. Wer weiss, vielleicht wäre hier dem OK neuer Ansporn für eine sensationelle Prüfungsmöglichkeit gegeben?

Gute Zukunft im Freizeitbereich

Dieser Anlass vermochte mit seiner familiären, lockeren Art – auch dank seiner kleinen aber funktionierenden Infrastruktur in wirklich allen Bereichen - gleich zu Beginn weg Zuschauer wie Teilnehmer begeistern. Eine variantenstarke Bereicherung im Freizeitsektor wäre er allemal!

Bericht aus der Pferdewoche vom 4. August 2004

Hohbühl Elgg erzitterte unter Freiberger Hufen

Für einmal waren es Kaltblüter - und nicht die hohe Pferde-Elite - die auf Paul Weier’s Military-Gelände beim Reitsportzentrum Elgg um Punkte kämpften. 80 echte, wunderschöne Freiberger und zwei Maultiere beteiligten sich dort am ersten FM Geländeplausch.

Für die Organisatoren Bruno Isliker und Urs Grüebler plus ihr Helferteam sind ganz klar Freibergerpferde die Elite. Für die echte Schweizer Rasse haben sie diese Gelände-Kombi-Prüfung in Geschick, Tempo und einigen Natur-Hindernissen ins Leben gerufen und damit eine Lücke im Freizeitbereich geschlossen. Mit kleinem Budget aber viel Liebe zum Detail haben sie einen fröhlichen Familienanlass realisiert, der auch die Zuschauer voll begeisterte.

Der vielseitige Parcours in Geschicklichkeit war mit lustigen Aufgaben versehen und gab jedem Konkurrenten das Gefühl, irgendwo gut zu sein. Auch wenn es einige Rutscher vom Pferd gab, die Freiberger bewiesen Nervenstärke und blieben stehen oder grasten weiter weg friedlich, bis die Partner wieder aufstiegen. Ob die Freiberger und ihre Reiter auch Kondition hatten, zeigte sich bei der grosszügigen Galoppstrecke mit einigen Hindernissen und Pflichttoren, die vom rege frequentierten Festzelt aus optimal überblickt werden konnte. Sehr sympathisch wurden die kompetenten Funktionäre und die Abgabe von Bändeln und Karotten für alle Teilnehmer und Pferde nach dem Zieldurchritt empfunden.

Schauprogramm WOK-Trophy

Wer Bruno Isliker’s Medienpräsenz kennt, erwartete natürlich seine begabte Wettkönigin Kuh Sybille! Weit gefehlt. Der multitalentierte Horseman wusste schon, dass für eine neue Prüfung auch eine neue Einlage gefragt war. Viel Humor bewies das OK mit dieser Sondereinlage. Was im Programmheft schon bildlich als Gaudi angepriesen wurde, war in Tatsache ein noch viel grösserer Spass. Mit sehr viel Feingefühl galoppierten Reiter, im Seilschlepp einen mutigen Kollegen in einer wok-ähnlichen Pfanne sitzend – vom Publikum frenetisch angefeuert – den Hang runter und wieder hoch. Einige einsatzfreudige Funktionäre zeigten dieses Rennen unter dem begeisterten Jubel der Zuschauer. Es muss wohl nicht extra erwähnt werden, dass die Jugend zwar sekundenmässig gewann, die Freude aber bei allen gleich war – sogar bei einem Kategoriensieger, der vom Speaker eine solche Fahrt in Aussicht gestellt bekam und der sie auch lachend annahm.

Gute Zukunft im Freizeitbereich

Dieser Anlass vermochte mit seiner familiären, lockeren Art – auch dank seiner Super-Infrastruktur in wirklich allen Bereichen – gleich von Beginn weg Zuschauer wie Teilnehmer zu überzeugen. Da etwas Neues kaum vom Start weg perfekt sein kann, sind immer Möglichkeiten zur Verbesserung gegeben; hier vielleicht in der Aufteilung der Zeitnehmung. In dieser Grössenordnung wäre diese variantenstarke Bereicherung im Freizeitsektor sicher für alle wünschenswert.

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