Nachlese 4. Winter FM Tag 2006
Dank treuem Kundenstamm und minimalem Presseaufwand hatten wir für die 4. Ausgabe des Freiberger Winter-Events wieder zahlreiche (110) Teilnehmer und viele begeisterte Zuschauer motivieren können, in Kälte auszuharren für Spass und Spiel ums Pferd. Den Konkurrenten gegenüber standen etwa 40 Helfer, die auf jedem Sektor (Parkdienst, Start, Parcours, Restaurant, Jury, Sanität, Versäuberung…) tätig waren, und unsere Sponsorliste (23) wächst stetig. (Dazu muss angemerkt werden, dass mit einem Beitrag jährlich alle drei Freiberger-Anlässe unter unserer Organisation unterstützt werden.)
Zu den Spielen
Das Motto des Schneemannes scheint dankbar für die Dekoration. Es werden jedes Jahr mehr. Eine Anregung: warum nicht mal eine Schneefrau? Da gäbe es ja Möglichkeiten….
Wie heisst der Kinderreim? Messer, Gabel, Schere, Licht ist für kleine Kinder nicht! Unter Nervosität, mit einem – erst noch deutschen - Militärbesteck konfrontiert zu werden, versagte auch Erwachsenen der kühle Kopf beim Zusammensetzen. Eine Kettenreaktion möchte ich hier kurz erwähnen. Bei einem Schnitt in den Finger schoss das Blut so zügig, dass die Richterin sämtliche Tempos benötigte, bis professionelle Hilfe kam. Da sie nun nichts mehr zum Nasenputzen hatte, wurde das Problem mit Papier aus dem WC gelöst, das dort natürlich prompt fehlte und kaum Ersatz fand…. bis jemand wieder Taschentücher bereitlegte! Nichts ist unmöglich! Vielleicht sollten auch einfach mal Säbel und Messer weggelassen werden, um unnötigen Verletzungen auszuweichen.
Stoisch waren auch die Reaktionen der Pferde an diesem Posten. Mögliche Gedanken eines Freibergers mit losgelöstem Zügel: was willst Du mit dem Apfel? der ist doch sicher für mich zum Fressen. Den Pneu holen und rollen, Podest-Stillstand, Glockenläuten, PET-Zielwurf und Fahnendurchritt waren lösbare Aufgaben. Schwieriger war schon, von der Grundlinie aus den Ball ins Loch treffen und nachher auch noch aufhalten können. Viele Punkte holte hier klar die FZ-Stufe ohne das Freiwurf-Handicap.
Ein Hoch erlebte Diesjahr das Heck-Teil der Fribi’s – einmal balancierend, einmal schubsend.
Die aufsteigende Wertung der Sprünge hat wohl mancher vergessen. Die letzten zwei Hindernisse in der geraden Linie wurden zu Knacknüssen, weil dann ja der Zeitfaktor dazukam.
Funktionär-Einsatz:
Ferienunterbruch eines Richters. Er kam extra aus Österreich zurück. S’Huterl ab!
Die PET-Flaschen unter dem Rohr hervorfischen wäre wohl eher Kindersache gewesen; Christine K. kniete sich aber grinsend in den Hallenboden - wollte partout kein Funktionärenwechsel. Sicher keinen Wechsel wünschte sich Christine B.; sie hatte goldenen Spass am Funkgerät – ebenso die Jury auf Abhorchposten !
„So, jetzt kann ich Zeitung lesen, für heute ist genug passiert."…meinte der Sanitäter und so war es! Der im wahrsten Sinn des Wortes „Scheissjob" wurde mit Humor und Fleiss erledigt.
Alle Funktionäre leisteten Top-Einsatz, ein spezielles Lob gehört aber der ganzen Restaurant-Equipe. Ihr verdanken wir einen tollen Tagesumsatz!