Nur Sonnenschein im Wilden Westen

Es ist den Organisatoren der „Isliker-Freunde“ einmal mehr gelungen, einfach zu lösende sympathische Postenspiele um das Pferd zu organisieren. Bei schönstem Sonnenschein patroullierten 80 Zweiergruppen ohne Hektik fröhlich durch herrliche Wald- und Flurwege. Ein leistungsfähiger Saloon gewährte gemütliche Einkehr auf dem herrlichen Hof von Hans Wüthrich, wo gleichentags ein Tag der offenen Tür von zwei Lohnunternehmungen stattfand.

Der Ritt
Zum Comic-Thema Lucky Luke passend mussten die Teilnehmer z.B. die Daltons bei einem Ausbruch unterstützen, Post richtig zugeordnen, ein Puzzle zusammensetzten und zum Schluss ein Line-Dance präsentieren. Auch der Versuch, schneller als der Schatten zu schiessen, klappte vorzüglich. Die Gemeinschaftsarbeit mit dem Vierbeiner wurde teils locker angegangen, es gab aber auch einige Fehleinschätzungen in der Nervosität - wie etwa geradewegs mit dem Pferdekopf auf das Hindernis los. Besser wäre die Variante seitlich herantreten gewesen. Obwohl vom Pferd aus sicher schwieriger, wird heute kaum mehr Seil gehüpft; trotzdem hat der Slogan: Sport ist Mord! hier kaum Berechtigung. Sportliche Begeisterung führte hier zum Ziel. Die Übungen in Geschicklichkeit vom Pferd aus waren sehr gut abzuschätzen; somit ergab sich eine enge Punktierung.
Zuschauer wunderten sich, warum Reiter für diese paar Stunden durch das wunderschöne Gelände das Handy am Ohr brauchen. Information? Plaudereien? So verpasste man leider majestätisch kreisende Bussarde, friedlich grasendes Vieh und wie die Sonne sich in windwiegenden Grashalmen spiegelte, bevor es geschnitten wurde.

Die Organisation
Für die Spiele zeichneten diesmal vorwiegend Andrea Helbling – mit fundiertem Pferdewissen - und die begabte Zeichnerin Esther – natürlich mit souveräner Isliker-Unterstützung. Alle Isliker-Freunde wurden dort eingesetzt, wo das Talent lag: an Posten, im Restaurant, im Verkehr, in der Administration – alle zusammen unterstützten sich gegenseitig zu diesem gut funktionierenden Event.

Prämierte Kleidung
Voller Elan haben sich einige Teilnehmer in diese Comic-Welt versetzen lassen in Kleidung und Präsentation der Pferde. Bewundert wurden die vielen liebevoll angebrachten Details – z.B. die gelbe Mähne eines Schimmels als Jolly Jumper, diverse gelbe Streifen auf schwarzer Kleidung als Sträflinge, oder ein Cowgirl in Hot-Pants. Das prämierte Siegerpaar bot sich themengerecht dar: Daltonbruder mit Jolly Jumper. Einen Pullover als Sattel zu gestalten – darauf muss man auch erst kommen!

Tag der offenen Tür
Für die Firmeninhaber U. Wüthrich und P. Weier war das herrliche Wetter voll geschäftsfördernd. Man konnte den imposanten Gerätepark bestaunen - auf der Wiese dargestellt oder unterwegs im Einsatz. Mit abwechselnder Präsenz lösten Sie bewundernswert die heimische Aufgabe „Tag der offenen Tür“ - teils auch mit informativen Flugblättern, sowie den imposanten Grosseinsatz der ganzen Truppe auf den Feldern bis spät in die Nacht.

Die nach der Siegerehrung auf der Tanzbühne gestapelten Preise präsentierten sich wie ein grosser Bazar. Für die 160 Teilnehmer gab es tatsächlich dank grosszügiger Sponsoren für Jeden ein Präsent nach Wunsch zum Mitnehmen.
Als Freizeitreiter darf man nach diesem geglückten, unfallfreien Anlass gespannt sein, welches Western-Thema sich die Organisatoren Pfingsten 2011 vornehmen!

 

„Tag der offenen Traktortür“ in Jakobstal!

Wann genau scheint der richtige Zeitpunkt für eine Betriebsbesichtigung bei Lohnunternehmungen zu sein? Im Winter hätte man Zeit, im Mai wären alle Geräte im Einsatz und das Team in Aktion zu sehen….

 Die beiden Firmeninhaber U.Wüthrich Jakobstal und P.Weier Elgg hatten sich für den Pfingstmontag entschieden, weil gleichentags ein Patrouillenritt dort stattfand, alle Fahrzeuge auf die Wiese ausgelagert zur Besichtigung aufgestellt wurden und auch eine spezielle Restauration im Angebot stand.

Das durch Jahre meist durchzogene Pfingstwetter wäre ideal gewesen, die Realität heuer sah anders aus. Optimales, herrliches Wetter herrschte, die Böden trockneten ab, und der längst fällige Grasschnitt bescherte immens viele Aufträge. Trotz gewaltigem Arbeitsaufwand meisterten die beiden Lohnunternehmer mit ihrem Team diese doppelte Aufgabe bewundernswert. Mit abwechselnder Präsenz und informativen Flugblättern lösten sie diese Grosseinsätze zu aller Zufriedenheit, auch wenn die Besucherzahl nicht allzu gross war, weil viele Informationssuchende an diesem Tag rege beschäftigt waren.

Dafür kamen technisch interessierte Pferdebesitzer voll auf ihre Kosten. Die Parkplatzwiese bot ein spezielles Bild: unzählige imposante Gerätschaften neben zahlreichen Pferden und ihren Hängern.

Da Wetterbedingungen bekannterweise auf einem separaten Blatt geschrieben werden, fanden es die nimmermüden Betriebsleiter fast erheiternd, spät abends im Saloon noch Red und Antwort zu stehen, als nachts die „offenen Traktortüren“ geschlossen wurden. Man ist ja ein Dienstleistungsbetrieb und der Kunde ist König!

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