Western-Film-Ritt verdient Bestnote!

Von allen 83 Patrouillen-Teilnehmern des Themenrittes „Western-Film“ wurden die Organisatoren und das Isliker-Helfer-Team für ihre gesamte Tagesleistung auf allen Sektoren mit frenetischem Applaus belohnt.
Einmal mehr wurde der gelungene und beliebte Anlass unfallfrei bei durchwegs rittigem Wetter und voller Spass rund um den Hof Wüthrich im idyllischen Weiler Jakobstal durchgeführt, der an Pfingsten seit sieben Jahren zu Jack’s Valley wird.

Vielseitig und amüsant
Die Postenhelfer überraschten die Reiter mit geschickten und lustigen Themenspielen. Ruhige Arbeit mit dem Pferd war bei den ersten Aufgaben wichtig: Sterne in den „walk of fame“ einpassen, filmreife Begabungen der Vierbeiner hervorlocken oder einen Magnet durch einen Siedlerweg ziehen. Da in vielen Filmen die Kavallerie meist spät in die Kriegsaktivitäten eingriff, wollte Posten vier eventuellen späteren Schauspielern die Möglichkeit geben, Abteilungsreiten zu üben. Viele Teilnehmer versagten vor lauter Konzentration auf die Übungen, sodass sie losgingen, bevor der eigentliche Marschbefehl kam. Auch die Aufforderung, auf die Route 66 ein Pferd mit einmaligem Gang zu bepacken, wurde vielfach überhört. Zielen und fangen, ziehen und treffen waren die nächsten Geschicklichkeitsaufgaben. Dass das Pferd ein Fluchttier ist, wurde einigen Reitern schmerzlich bewusst, als sie Aufgaben alleine bewältigen sollten. Bei einem zu öffnenden Weidezaun ruhig stehenbleiben, während der Kamerad weggaloppiert, sahen die Pferde überhaupt nicht ein. Spezielle Fotos gab eine letzte Stunt-Übung: per Trampolin auf eine Siloballe springen wie im Film „Schuh des Manitu“ ….und dies mit Hut, Pistole oder Rock…..

….and the OSCAR goes to…..
Es wurde nicht nur als Cowboy oder Saloon-Girl geritten, sogar Pferde bekamen Gangstertücher auf die Nüstern und ein Regisseur zeigte seiner Partnerin als Filmrolle wohl viele Male die Action-Klappe. Der rote Teppich wurde dann abends gerne ausgerollt für Nina und Fabienne.

Es bewährte sich wirklich, zu Geschicklichkeitsspielen und wenig gepunkteten Filmfragen zusätzlich eine Schätzfrage zu stellen. Die Gesamtmenge der verliehenen Oscars und sämtliche eingelassenen Sterne für Prominente in Hollywood gaben den Siegern Nanette und Martin Bratteler aus Grüt den erhofften Vorsprung.
Die Organisatoren stellten mit Freude fest, dass das Ziel des Rittes erfüllt wurde: weg von ehrgeiziger, verbissener Zügelführung hin zu Geduld, Umgänglichkeit und Freude.


Tag der offenen Tür

Anlässlich des Patrouillenrittes wurden für den Saloon sämtliche Gerätschaften und Fahrzeuge der beiden einheimischen Lohnunternehmen Wüthrich AG und P.Weier aus den Unterständen und Scheunen ausgelagert, auf Hochglanz poliert und meisterlich präsentiert. Manch interessierter Besucher staunte über die langen Reihen des mächtigen Fuhrparks. Die Besitzer führten die Kundengespräche mit sichtlichem und berechtigtem Stolz. Kompetent und zuvorkommend führten die Gastgeber die fragenden Leute herum, erläuterten Spezialfunktionen und offerierten einen grosszügigen Imbiss im Saloon. Dank der guten Witterung im Vorfeld konnten diesmal ohne Zeitdruck aufbauende Gespräche mit den Gästen geführt werden, dieweil sich die Kinder mit den Kleinstausgaben aus Plastik an einem Kieshaufen vergnügen konnten. Schliesslich – so wurde schmunzelnd bestätigt - seien das ja die Kunden von morgen!


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